Informationen über den Gartenteich,Teich oder Wassergarten


Wer sich für einen Gartenteich entscheidet, der kann sich auf Erholung pur freuen, denn damit holt man sich ein "Stück" Natur zurück. Eine grüne "Lunge" beruhigt das Nervenkostüm und setzt auch Sauerstoff zum atmen frei. Nebenbei ist ein Gartenteich auch aufgrund der Fische immer interessant anzuschauen und ein echter Blickpunkt für Besucher. Bevor es allerdings soweit ist, steht auch beim Gartenteich erstmal eine Menge Arbeit an. Scheuen Sie sich aber nicht davor, denn Erstens kann auch die Arbeit am Gartenteich Spaß machen und Zweitens lohnt es sich einfach.

Der eigene Gartenteich

Gartenteich Planung: Bevor es losgeht, sollte man sich im Klaren sein, was man überhaupt genau haben möchte und wie es umzusetzen ist. Ansonsten kann man böse Überraschungen am Gartenteich erleben. Das kann teilweise Zeit, Nerven und Geld kosten. Zeichnen sie sich die ungefähre Form auf ein Blatt Papier auf oder greifen sie auf spezielle Gartenteich Software zurück. Am Computer kann man sich dann das fertige Ergebnis in 3D anschauen. Das ist wirklich sehr hilfreich bei der Planung.

Gartenteich Bau / anlegen: Eine wirkliche Bauanleitung kann es eigentlich nicht geben. Jeder Garten sieht anders aus und auch die Vorstellungen gehen weit auseinander. Es gibt aber dennoch ein paar Richtlinien die man bei der Ausführung beachten sollte.

Um viel Sonne auf den Teich scheinen zu lassen, sollte man eine hohe Bepflanzung in Form von Bäumen und Sträuchern auf der Südseite vermeiden. Allgemein sollten Bäume auch nicht zu dicht am Gartenteich stehen, da man ansonsten im Herbst sehr viel mit Laub zu kämpfen hat.

  Aufgrund der Eisbildung im Winter sollte der Wassergarten mindestens eine Tiefe von  1 Meter besitzen. Besser man plant lieber gleich ein paar Zentimeter mehr ein, denn die tiefste Stelle im Teich füllt sich leicht mit Schlamm.

Je größer der Gartenteich ist, desto eher bildet sich ein natürliches Gleichgewicht. Man wird dann weniger Probleme mit Krankheiten, Algen etc. bekommen.

Man sollte im Teich verschiedene Bereiche schaffen, damit die Artenvielfalt hoch wird. Es sollte eine Schilfzone zur Wasserreinigung vorhanden sein, eine ausgedehnte Flachwasserzone und ein tieferer Bereich. Bepflanzte Gebiete sollten sich mit unbepflanzten abwechseln. Schön anzusehen und für Fische schöne Verstecke bilden beispielsweise Seerosen im Gartenteich oder Wassergarten.

Planung, Bau und Pflege vom Gartenteich oder Wassergarten ist wichtig

Gartenteich Fische: Ein ständiger Blickfang im Teich sind immer die Fische. Am Bekanntesten dürften wohl die Goldfische oder Kois sein. Diese schillern in den buntesten Farben uns sind stets gut im Gartenteich zu erkennen. Aber auch richtige Karpfen lassen sich halten. Graskarpfen halten zudem die Wasserpflanzen auf natürliche Weise im Zaum. Bedenken sie aber, daß sehr viele Fische auch viel Dreck machen. Das Verhältnis von Teichgröße und Pflanzenbewuchs sollte zur Anzahl der Fische ausgeglichen sein.
Goldfische im Gartenteich


Gartenteich Gestaltung:
Ein schöner Gartenteich entsteht weniger durch Zufall als durch sorgfältige Planung. Was man vorher festlegen sollte, wären Dinge wie ein Wasserfall oder Bachlauf, da man entsprechende Erderhöhungen schaffen muß. Nachträglich kann man sie zwar auch bauen, es dauert nur länger.

Teichfolie: Diese ist das "Herzstück" eines Teichs und sollte entsprechend angepaßt sein. Die Dicke der Teichfolie richtet sich dabei nach der Beanspruchung durch Wasserdruck und Pflanzenwurzeln und beträgt ungefähr 0,5 - 1,5 mm. Zusätzlich gibt es bei der Teichfolie unterschiedliche Farben wie Schwarz, Sand oder Grün. Letztendlich ist das aber Geschmacksache. Wichtiger ist da schon die Untergrundvorbereitung. In die Aushebung wird eine Schutzschicht aus Sand oder feinem Kies aufgebracht und mit einem Vlies versehen. Diese Kombination schützt gegen spitze Steine etc. die im Boden verborgen sein können. Erst darauf kommt dann die Teichfolie.

Teichfilter: Im Gartenteich herrscht ein natürliches Gleichgewicht, welches durch Mikroorganismen aufrecht gehalten wird. Zur Unterstützung dieses Prozesses dient ein Teichfilter, der für eine leichte Strömung und somit Umwälzung des Wassers sorgt. Außerdem beherbergt er ebenfalls viele Mikroorganismen, die mit Hilfe von Sauerstoff die Abfallprodukte der Fische (Nitrit) in für Pflanzen wertvolles Nitrat umwandeln.

Gartenteich, Teich oder Wassergarten sind Heimat vieler interessanter Tiere

Frosch im Gartenteich
Frosch/Kröte: Wie wertvoll ein Gartenteich sein kann, zeigt sich an den geschützen Arten wie Frosch oder Kröte. Mit der Zeit finden sich diese ein und sorgen während der Laichzeit für Quakkonzerte. Die Tiere sind faszinierend und fressen nebenbei noch jede Menge Insekten, Spinnen und Würmer. In wirklichkeit sind es also echte Nutztiere, die eine Bereicherung für jeden Gartenteich darstellen. Außerdem sind Frösche mitlerweile sehr selten geworden und sollten geschützt werden.

Pumpe: Theoretisch kommt ein Teich auch ohne zusätzlichen Filter aus. Eine gewöhnliche Teichpumpe tut es auch. In der Natur besorgt der Wind und unterschiedliche Temperaturen eine Strömungsbewegung. Im Teich kann dieser Vorgang mit einer Pumpe simuliert werden. Damit werden alles Bereiche konstant mit frischem Wasser versorgt, sodaß es keine fauligen Stellen im Teich geben wird.

Solarpumpen: Im Handel werden häufig auch Teichpumpen mit Solarzellen angeboten. Diese sind im Unterhalt natürlich sehr günstig, da der Strom von der Sonne kommt. Eventuell sind die Anschaffungskosten allerdings etwas höher. Dennoch rentiert sich das im Laufe der Zeit. Außerdem ist eine Solarpumpe sehr Umweltfreundlich, da sie von einer "alternativen" Energiequelle angetrieben wird.

Pflanzen im Wassergarten: In einen Teich gehören zur Reinhaltung des Wassers auch immer verschiedene Pflanzen. Die Auswahl ist groß, von kleinen Bodendeckern bis hin zur Seerose, gibt es so ziemlich alles was das Herz begehrt. Sehr wichtig ist die Schilfzone, welche bekannt für ihre Reinigungswirkung im Gartenteich ist. Nebenbei produziert sie auch selber sehr viel Sauerstoff für die Fische. Witzig ist immer die Neueinrichtung von einem Teich. Die Pflanzen sind akurat plaziert und irgendwie sieht es nicht wirklich richtig natürlich aus. Geben sie ihnen aber Zeit sich zu entfalten. Schon wenige Wochen später sieht die Sache schon ganz Anders aus und ein kleines Biotop ist entstanden.

Algenfresser im Gartenteich: Je größer die Artenvielfalt ist, desto stabiler ist das Gleichgewicht. Jedes Tier hat seinen Platz und seine Aufgabe. Frösche fressen ausgewachsen unzählige Insekten, Spinnen und Würmer. Ein schöner Nebeneffekt beim Froschnachwuchs ist, daß die Kaulquappen sich an Algen und Pflanzenresten satt fressen. Somit wird die Algenplage auf natürlichem Wege im Zaum gehalten. Das ist auf jeden Fall besser als eine chemische Keule.
Kaulquappen im Gartenteich

Gute Planung, sorgfältiger Bau und intensive Pflege hilft Probleme am und im Teich oder Wassergarten zu vermeiden

Algen im Gartenteich: Wenn man Algen im Teich hat, ist das immer ein Zeichen dafür das etwas Falsch gemacht wurde und das Gleichgewicht gestört ist. Reduzieren sie die Fischpopulation und füttern sie weniger. Außerdem sollten sie kein extra Pflanzendünger oder Substrat einfügen. Im Gegenzug sollten sie mehr Pflanzen in den Gartenteich einbringen. Wenn alles nichts nützt, hilft ein Wassertest aus dem Fachhandel. Hiermit lassen sich beispielsweise Nitrat und Nitrit und PH Wert bestimmen. Die chemische Keule sollte man im Kampf gegen die Algen aber möglichst vermeiden. Versuchen sie lieber ein biologisches Gleichgewicht im Wassergarten bzw. Teich zu erreichen.

Bachlauf im Wassergarten: Prinzipiell ist eine normale Pumpe zur Wasserumwälzung schon ausreichend. Wer aus seinem Teich allerdings ein kleines Schmuckstück machen möchte, der kommt um einen kleinen Bachlauf mit abschließenden Wasserfall nicht herum. Wie sich später das Wasser um die Ecken windet und plätschernd den Wasserfall herabrieselt ist faszinierend und beruhigend zugleich. Wie in einem natürlichen Bachlauf wird somit das Wasser mit genügend Sauerstoff angereichert. Auch für die Fische sind solche Wasserspiele eine willkommene Abwechslung.

Tipps: Ein neuer Teich benötigt erstmal eine gewisse "Schonzeit" um sich zu entwickeln. Die Mikroorganismen müssen sich erst bilden und die Pflanen an Biomasse zunehmen. Es ist zu diesem Zeitpunkt nicht ratsam schon Fische einzusetzen, da der Gartenteich noch nicht soweit ist die Schadstoffe zu beseitigen. 2-3 Wochen sollte man dem Teich zur Entfaltung Zeit lassen, bevor man Fische kauft. Ein weiteres Problem stellt im Winter das Zufrieren dar. Abhilfe schafft eine kleine Sauerstoffpumpe die mit ihren Blasen sowohl die Fische mit Sauerstoff versorgt, als auch einen kleinen Bereich im Wassergarten eisfrei hält.

Gartenteich Bilder: Einen Teich baut man meistens nur einmal im Leben. Dieses Erlebnis sollte man auf jeden Fall in Wort und Bild für die Nachwelt festhalten. Die Bilder werden für Begeisterung und Erstaunen bei Freunden und Bekannten sorgen. Aber auch für einen selbst sind das schöne Erinnerungen die man mit dem Teichbau verbindet.


Seerosen im Gartenteich

Gartenteich Sicherheit: Nicht vergessen werden darf die Sicherheit beim Teich. Besonders Kleinkinder und Haustiere sind gefährdet. Man sollte den Gartenteich dann mit einem stabilen Zaun absichern. Aber aufgepaßt, Kinder sind sehr erfinderisch wenn es darum geht Hindernisse zu überwinden. Informieren sie sich über dieses Thema ausführlich und entscheiden sie dann.

Gartenteich Pflege: Ein eingefahrener Teich benötigt nur wenig Pflege. In der Regel pflegen sie sich selbst. Im Herbst empfielt es sich die Pflanzen etwas zurückzuschneiden und die Blätter zu entfernen, damit nicht alles in den Gartenteich fällt und das Wasser belastet.

Krankheiten/Probleme im Wassergarten: Jeder Mensch kennt das. Auch wenn man gesund lebt, wird man irgendwann einmal krank. Genauso verhält es sich auch mit den Fischen. Um allerdings zu wissen woran sie erkrankt sind, müssen wir sie genau beobachten. Tauchen irgendwelche Wunden oder Flecken auf oder schwimmen sie torkelnd. Das sind alles Hinweise auf die Krankheit. Im Handel kann man diese dem Fachpersonal beschreiben und Medizin kaufen.

Kosten: Ein Gartenteich kostet in der Erstellung natürlich schon eine Menge Geld. Je mehr Eigenleistung man einbringen kann, desto günstiger wird er. Um das Baumaterial kommt man aber nicht herum. Teichvlies, Sand, Teichfolie, Teichfilter oder Pumpe, Fische, Pflanzen, Steine etc. Es ist dennoch eine Investition die sich lohnt, denn die Folgekosten sind gering und der Erholungswert groß.

Wassergarten Kauf: Es gibt immer mehrere Möglichkeiten in den Besitz eines Gartenteichs zu kommen. Das hängt nicht unwesentlich vom Geldbeutel ab. Wer nicht so aufs Geld schauen muß, der kann einen Profi engagieren der sich um alles kümmert. Allerdings bleibt hier auch die Freude etwas selbst geschaffen zu haben auf der Strecke. Empfehlenswerter ist es sich den Teich selber zu bauen. Besorgen sie sich die benötigten Materialien einfach beim Fachhändler. Wer es noch günstiger haben möchte, der sollte sein Glück mal im Internet versuchen. Hier kann man einfach Preisvergleiche anstellen und sich gleichzeitig informieren. Richtige Schnäppchen kann man auf Auktionsplattformen machen. Selbst teure Artikel wie Teichfilter für den Wassergarten werden manchmal schon ab 1 Euro versteigert. Einfach mal vorbeischauen, vielleicht ist ja was Passendes für sie dabei.



     
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