Mit einem Edelstahl Räucherofen Fische räuchern (Forellen, Aal)


Die meisten Angler verwerten ihre Fische selbst. Räuchern gehört dabei mit zu den beliebtesten Methoden ihn zu veredeln. Der Geschmack ist einfach einzigartig und nicht mit gekaufter Ware zu vergleichen. Eine frische goldgelbe Forelle oder Aal Enoch lauwarm aus dem Räucherofen ist eine echte Delikatesse. Und so schwer ist die Prozedur auch gar nicht. Im Handel bekommt man alle benötigten Geräte wie Edelstahl Räucherofen, Räuchermehl und Zubehör. Selber Fisch räuchern ist auf jeden Fall einen Versuch wert, zumal man als Angler ja an der "Quelle" sitzt. Probieren sie es doch einfach mal aus.

Räucherofen-Räuchern-Räuchermehl

Fisch räuchern mit einem Räucherofen gabs schon in der Steinzeit

Geschichte: Räuchern ist so alt wie die Menschheit selbst und reicht vermutlich (genau weiß man es nicht) bis in die Steinzeit zurück. Dort kannte man bereits das Feuer und entdeckte per Zufall die konservierende Wirkung des Rauchs. Nebenbei schmeckte der auf diese Weise zubereitete Fisch auch würziger. Viel Später wurden dann die Methoden verfeinert. Die Fische kamen nun zum räuchern in spezielle Holzfässer und wurden vorher mit einer Salzlake behandelt. Irgendwann wurden dann moderne Edelstahl Räucherofen wie wir sie heute kennen benutzt.

Form: Diese ist beim Räucherofen eigentlich gar nicht so entscheident. Es gibt runde und eckige Formen. Wichtig ist nur, daß die Länge ausreichend ist. Jemand der Aale räuchern möchte, sollte schon einen etwas längeren Räucherofen wählen. Für Aale gibt es aber auch einen teleskopierbaren Räucherofen. Man kann ihn einfach in die Länge ziehen. Das ist sehr praktisch. Für Forelle eignen sich hingegen eher geräumige eckige Formen. Dort finden bis zu 10 Forellen Platz, was für die meisten Familien ausreichend ist. Es sei denn sie möchten die gesamte Nachbarschaft mitversorgen.

Räucherofen-Raeucherofen-Temperatur
Temperatur: Für den Räuchervorgang äußerst wichtig, ist die Kontrolle der Temperatur. Nicht alle Räucherofen Modelle sind mit einer Anzeige ausgestattet. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen, denn ein Thermometer sollte möglichst vorhanden sein, auch wenn der Ofen dadurch etwas teurer wird. Nur erfahrene Räuchermeister kommen auch ohne aus. Hier macht es das Gefühl und eine Sicht und Geschmacksprobe. Sind die Augen der Fische weiß ist der Fisch gar. Alternativ wird auch gerne eine Bauchflosse von Forelle oder Aal herausgezupft. Ist das Fleisch daran weiß, ist er ebenfalls gut.

Forellen und Aal räuchern mit Tischräucherofen, wenns schnell gehen soll

Tischräucherofen: Für das schnelle Räuchern zwischendurch sind diese Modelle geeignet. Man kann sie zudem überallhin mitnehmen und der Räuchervorgang geht blitzschnell. Nach einer halben Stunde erhält man mit diesem Räucherofen bereits hervorragende Ergebnisse. Befeuert werden sie mit Brennspiritus und Platz haben je nach Modell bis zu 4 Forellen. Auch preislich kann sich so ein Räucherofen sehen lassen.

Material: Hier trennt sich etwas die Spreu vom Weizen. Im Handel werden Räucheröfen mit verzinktem Stahlblech, Edelstahl und Aluminium angeboten. Schon allein am Preis kann man sehen, welches Material haltbarer ist. Edelstahl und Aluminium sind für die Ewigkeit gebaut und entsprechend teurer, vertragen aber auch mal gelegentliche Feuchtigkeit problemlos. Beim Stahlblech sieht das schon etwas anders aus. Ein verzinkter Räucherofen sollte auf jedenfall trocken gelagert werden, ansonsten tritt irgendwann Rost auf. Dennoch sind sie aufgrund ihres Preises bei Anglern sehr beliebt.

Kalt räuchern: Neben dem Heiß räuchern gibt es auch noch das Kalt räuchern. Diese Räuchermethode wird allerdings etwas seltener angewand, weil sie einfach deutlich aufwendiger ist. Der Fisch bleibt hierbei mindestens 24 Stunden im Rauch hängen und die Temperatur darf 24 Grad Celsius niemals überschreiten. Wichtig ist auch die Vorbehandlung des Fisches. Er wird mit einer speziellen Salzlake (50% Salz und 50% Zucker) eingerieben. Wer möchte, kann auch noch andere Gewürze je nach Geschmack beimengen. Das Fischfilet wird hiermit nun dick eingerieben und für ca. 5 Tage kühl aufbewahrt. Gelegentlich sollte er neu eingerieben werden. Danach wandert der Fisch in den Räucherofen, der extrem lang ist damit der Rauch abkühlen kann. Oft liegt der Brenner mit dem Räuchermehl seitlich versetzt. Auch hier kann der Rauch gut abkühlen. Nach 24 Stunden ist der Fisch dann fertig und kann verspeist werden. Probieren Sie diese Variante doch einfach mal aus.

Aale und Forellen im Räucherofen räuchern macht Spass

Tischräucherofen: Für das schnelle Räuchern der Fische zwischendurch sind diese Modelle geeignet. Man kann sie zudem überallhin mitnehmen und der Räuchervorgang geht blitzschnell. Nach einer halben Stunde erhält man mit diesem Räucherofen bereits hervorragende Ergebnisse. Befeuert werden sie mit Brennspiritus und Platz haben je nach Modell bis zu 4 Forellen. Auch preislich kann sich so ein Ofen sehen lassen.

Material: Hier trennt sich etwas die Spreu vom Weizen. Im Handel werden Räucheröfen mit verzinktem Stahlblech, Edelstahl und Aluminium angeboten. Schon allein am Preis kann man sehen, welches Material haltbarer ist. Edelstahl und Aluminium sind für die Ewigkeit gebaut und entsprechend teurer, vertragen aber auch mal gelegentliche Feuchtigkeit problemlos. Beim Stahlblech sieht das schon etwas anders aus. Ein verzinkter Räucherofen sollte auf jedenfall trocken gelagert werden, ansonsten tritt irgendwann Rost auf. Dennoch sind sie aufgrund ihres Preises bei Anglern sehr beliebt.

Zubehör: Neben dem Räucherofen benötigt man noch ein scharfes Messer zum Zubereiten der Fische. Ebenfalls notwendig sind spezielle Haken zum aufhängen vom Fisch. Verwenden sie aber keine normalen Fleischerhaken, diese sind nicht so gut zum räuchern geeignet. Meistens reißen dabei die Fische aus. Falls dennoch mal ein Fisch in der Glut landen sollte, empfiehlt sich eine Grillzange. Die Haken sollten möglichst aus nichtrostendem Material bestehen. Edelstahl zum Beispiel. Wer handwerkliches Geschick mitbringt, kann sich diese auch selber herstellen. Die Räucherhaken im Bild sind jedenfalls selber extra für Forellen angefertigt worden. Damit hängen die Fische absolut sicher im Räucherofen.
Räucherofen-Raeuchermehl-haken

Qualität: Hier heißts aufgepaßt. Im Handel tauchen leider auch immer mal wieder Räucherofen auf, die man fast als Einwegmodell bezeichnen kann. Schlampige Verarbeitung, dünnes Material und schnelles Rostverhalten zeichnen diese Modelle aus. Finger weg davon. Schauen sie daher genau hin und wenn es klappert und der Räucherofen kaum was wiegt und kostet, dann haben sie ein solches Billigchinamodell in der Hand. Geben Sie lieber etwas mehr Geld für Markenware aus. Hier sind sie auf der sicheren Qualitätsseite.

Räuchermehl: Das richtige Mehl ist sehr entscheident für den späteren Geschmack des Fisches. Ja im schlimmsten Fall können sie den Fang sogar komplett verderben. Zum Einsatz kommen nämlich ausschließlich harzlose Holzsorten zum Einsatz. Kiefer, Tanne etc. also nicht benutzen. Gut eignen sich hingegen Buche und Erle. Aber auch Eiche und Kirsche können sie nehmen. Gewürze wie Wacholderbeeren können je nach Geschmackswunsch auch noch hinzugefügt werden. Manche Angler schwören sogar auf etwas Torf, was eine besondere Note ergibt.

Einen Räucherofen selber bauen ist nicht schwer
Räucherofen Eigenbau: Es muß nicht immer gekauft sein. Wer etwas handwerkliches Geschick hat, kann sich seinen Räucherofen selber bauen. Der Fisch hieraus schmeckt immer noch am Besten. Besser noch als aus den gekauften Räucheröfen mit Elektro oder Spiritusbrenner. Beim Eigenbau r. wird noch komplett mit Buchenholz gegart und geräuchert. Der Geschmack ist somit noch intensiver. Außerdem macht es eine Menge Spaß.
Selber gebaute Räuchertonne

Fisch räuchern: Die Vorbereitung zum räuchern ist nicht sonderlich schwer. Der Fang wird gesäubert, gewaschen und für ein paar Stunden in eine Salzlake gelegt. Legen sie hierzu ein Stück Kartoffel in das Wasser und fügen sie solange Salz hinzu, bis sie schwimmt. Mit zunehmender Salzkonzentration wird die Kartoffel leichter. Übrigens ein Effekt den man am eigenen Leibe am Schwarzen Meer erfahren kann. Nach dem Salzbad werden die Fische zum trocknen aufgehängt. Danach kommen sie in den Räucherofen und werden bei hoher Temperatur gegart und geräuchert. Gar sind sie wenn die Augen weiß geworden sind.

Übrigens kann man den Fisch auch trocken salzen. Das erfordert aber etwas mehr Fingerspitzengefühl und die Salzkonzentration ist nicht so gleichmäßig. 

Beliebte Fische: Prinzipiell gibt es keinen Fisch der nicht geräuchert werden kann. Die Beliebtesten unter ihnen sind jedoch Aal, Lachs, Forelle, Makrele, Hering, Maräne. Ein Versuch lohnt jedoch auch mit Schleie, Äsche, Dorsch, Plattfisch etc.

Raeucherofen-Brenner
Brenner: Moderne Räucherofen haben einen eingebauten elektrischen Brenner oder arbeiten mit Gas. Die Ergebnisse hiermit sind durchaus überzeugend. Den besten Geschmack erreicht man jedoch immer noch mit Natur pur. Das bedeutet, man gart den Fisch mit schwelender Glut und wirft darauf später das Räuchermehl. Insgesamt macht solches Räuchern auch mehr Spaß. Die stärkere Rauchentwicklung ist jedoch nicht jedermanns Sache und kann auch Ärger bei den Nachbarn verursachen. Deshalb nehmen viele Angler doch lieber einen Elektro- Räucherofen.


Man kann einen Räucherofen auch aus billigem Material bauen, einfacher ist natürlich kaufen

Bauplan: Jeder kann sich seinen Räucherofen auch selber bauen. Alles was sie hierzu benötigen sind 2 aufeinandergestapelte große Bierfässer. Alternativ können sie auch ein altes Ölfaß nehmen. Vor dem ersten Räuchern sollte dieses jedoch bei hoher Hitze ausgebrannt werden, um Ölrückstände zu vernichten. In den Deckel wird nun noch ein Thermometer eingebaut, unten eine Klappe zum befeuern. Mit einfachen Stäben wird nun noch eine Aufhängvorrichtung gebaut. Das war dann schon alles. Letztlich muß man etwas herumprobieren aber das macht ja auch den Spaß am basteln aus.

Preis: Wer doch lieber etwas solides haben möchte, der sollte sich einen Edelstahl Räucherofen im Handel kaufen. Mitlerweile sind sie gar nicht mehr so teuer und kosten ca. 50 - 300 Euro je nach Ausführung und Material.

Kaufen: Grundsätzlich kann man einen Räucherofen überall kaufen. Auch normale Angelshops haben manchmal gute und günstige Angebote. Bei teureren Modellen kann es nicht schaden im Internet Preisvergleiche anzustellen. Es kann teilweise recht große Unterschiede geben. Bei den Angeboten im Internet sollte man jedoch die nicht unerheblichen Portokosten vergessen. Wer richtig sparen möchte schaut mal bei Auktionen vorbei. Dort kann man richtige Schnäppchen machen.

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