Brassen angeln: Köder, Montagen, Infos zum Brassenangeln


Brassen angeln
Allgemeine Beschreibung: Der Brassen (Abramis brama) ist ein interessanter Sportfisch, da er meist häufig in Gewässern vorkommt und auch respektable Größen und Gewichte erreichen kann. Er gehört zur Familie der Cypriniden (Karpfenartigen) und ist ein geselliger Schwarmfisch. Deshalb kann man mit Anfüttern auch ganze Schwärme an den Futterplatz locken.

Name: Brassen (Abramis brama), auch Blei oder Brachsen genannt.

Alter und Wachstum: Brassen werden ca. 20 Jahre alt und werden bis zu 8 KG schwer. Allerdings müssen dann auch hier die Rahmenbedingungen stimmen. Wenig Konkurrenz in Form von anderen Weißfischen und ein gutes Nahrungsangebot sind sehr wichtig.

Aussehen: Sein Körper ist hochrückig, seitlich sehr flach und fast vollständig mit Schuppen besetzt. Auffallend ist, daß der Kopf leicht unterständig ist. Dies erleichtert dem Fisch die Nahrungsaufnahme vom Grund. Von der Farbe her ist der Brassen silbrig bis leicht rötlich. Außerdem wird der Körper fast vollständig von Schuppen bedeckt, welche von einem Schleimmantel umgeben sind.

Brassen sind zahlreich, beim fischen aber nicht ausdauernd

Verhalten: Brassen sind typische Grundfische. Dort fühlen sie sich wohl und suchen ihre Nahrung, welche mit dem Rüsselmaul aufgenommen wird. Dabei sucht er immer die Nähe seiner Artgenossen, sodaß man als Angler meist mehrere Fische auf einmal fängt. Aktiv ist der Brassen meist tagsüber, aber auch in der Dämmerung oder besonders hellen Nächten kann man ihn fangen.

Maximale Größe: Seine Maximallänge liegt ungefähr bei 80-90 cm. Er wiegt dann bis zu 8 KG. Diese Werte gelten für Idealbedingungen. Der Brassenbestand kann aber auch im Gegenteil verbutten. Das heißt, wenn zu viele Brassen auf engem Raum leben und wenig Nahrung vorhanden ist. Egal wie alt sie dann werden, sie bleiben klein und stagnieren im Wachstum.

Ausland: Da Brassen nicht unbedingt die begehrtesten Angelfische darstellen, verzichtet man auf Fahrten ins Ausland wegen diesem Fisch. Deutschland besitzt ausgezeichnete Gewässer, in denen man gut und erfolgreich angeln und fischen kann..

Brassen verbutten die Gewässer leicht.

Laichzeit: Die Laichperiode macht sich sehr deutlich bei den Fischen bemerkbar. Auf ihrem Körper erscheinen weiße höckerige Punkte, der Laichausschlag. Ein sicheres Zeichen dafür das die Brassen bald mit dem Laichgeschäft beginnen werden. Dieses Phänomen tritt aber nur bei den Männchen auf, die Weibchen fallen eher durch den dicken Bauch auf. Die Laichzeit fängt im zeitigen Frühjahr an, wenn die Temperaturen deutlich ansteigen.

Lebensraum: Der Brassen liebt nährstoffreiche Gewässer wie Seen, Teiche, langsam fließende Gewässer und als Besonderheit auch Brackwasser, denn er verträgt auch einen gewissen Salzgehalt. Schlammiger Grund mit Pflanzenbewuchs ist ideal für den Fisch.

Anfüttern: Nicht mehr wegzudenken beim Brassenangeln ist das Anfüttern. Damit macht man die Fische Neugierig und holt sie dauerhaft an den Angelplatz. Zum Einsatz kommen Futtermittel wie Paniermehl, Haferflocken, Mais und Lebendfutter wie Maden und Mückenlarven. Je nach Gewässertyp variiert man mit den Bestandteilen. In stark fließenden Gewässern werden Ton oder Lehm beigemicht, damit der Ballen sich nicht zu früh auflöst und eine feste Konsistenz bekommt. In ruhigen Gewässern dürfen Futterwolken entstehen und deshalb wird oft mit feinen Mehlen experimentiert. Verfeinern kann man die Mischungen allgemein mit Vanillezucker, Honig, Schokolade etc. da der Brassen auf Süßes steht.

Brassen - Fein angeln und fischen bringt Erfolg.

Köder: Bester Köder ist immer noch die gute alte Made. Hiervon zieht man mehrer auf den Haken. Größere Exemplare nehmen allerdings auch gerne Würmer wie Mistwurm oder Tauwurm. Vereinzelt wird auch auf Mais gefangen.

Beste Fangzeit: Brassen lassen sich von Frühjahr bis Spätherbst gut fangen. Im Winter verlangsamt sich der Stoffwechsel stark, sodaß auch die Bisse rarer werden. Ansonsten wird in der Regel auf Brassen tagsüber geangelt. Beim Nachtangeln auf Aal werden desöfteren aber auch Brassen gefangen. Zum Leidwesen der Aalangler.

Gerät: Für den Fang eignen sich reine Stippruten ohne Rolle genauso wie Ruten mit Rolle. Wettkampf Stippruten sind aufgrund ihrer Länge bis zu 10 Meter meist aus leichten Materialien wie Carbon. Ruten mit Rolle sind meist 3 Meter lang und haben ein Wurfgewicht von ca. 10-30 Gramm. Die Schnurstäke liegt so bei ca. 20er monofil. Angeltechnik: Auf Brassen kann man mit vielen Methoden angeln. Es gibt das Posenangeln mit oder ohne Rolle und das Grundangeln mit Blei oder Futterkorb. Letztere hat den Vorteil, daß man auch gleich Punktgenau anfüttert. Alle Techniken haben eins gemein, der Köder liegt meist auf dem Grund. Beim Posenangeln lohnt auch ein Versuch den Köder leicht über dem Boden anzubieten. Man hat dann aber meist auch mehr mit anderen Weißfischen wie Rotauge oder Rotfeder zu tun.

Drill: Brassen sind nicht die besten Kämpfer. Nach einer aufgiebigen Flucht ist meist schon Schluß, sodaß er sich relativ einfach und ohne Gegenwehr landen läßt. Aufgrund ihrer Größe bieten sie aber trotzdem an feinem Gerät einen guten Drill.

Verwertung: Brassen lassen sich meistens Massenhaft fangen. Nur was macht man mit einem sehr grätenreichen Fisch? Nun, auch den Brassen kann man ganz normal braten und zubereiten. Die Gräten werden beim Braten schnell weich. Wer lieber auf Nummer sicher gehen will, legt den Fisch ein. Auch hier werden die Gräten weich und stören nicht mehr. Oft macht man aus Friedfischen auch Fischfrikadellen. Hierbei werden die Filetstücke einfach durch den Wolf gedreht und mit weiteren Zutaten wie Zwiebeln und Brot versehen. Guten Appetit!

Brassenangeln macht viel Spaß, sie sind tolle Sportfische

Aufgrund der Tatsache, daß Brassen wirklich zahlreich gefangen werden, ist er eine echte Bereicherung für jedes Gewässer. Allerdings sollte ausreichend Raubfischbestände vorhanden sein, damit der Brassen nicht verbuttet.  

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Letztes Update am 19 August 2019
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