Znder angeln: Köder, Montagen, Infos zum Zanderangeln


Zander angeln
Allgemeine Beschreibung: Der Zander (Sander lucioperca) aus der Familie der Barsche (Percidae) ist ein flinker Räuber und trägt somit zum Gleichgewicht des Fischbestandes bei. Zu seiner Beute zählen hauptsächlich eher kleinwüchsige Fische wie z.B. Rotaugen oder Rotfeder. Diese erbeutet er hauptsächlich in der Dämmerung oder Nachts, in trüben Gewässern aber auch tagsüber.

Name: Zander (Sander lucioperca)

Alter und Wachstum: Zander wachsen in trüben deutschen Gewässern recht gut ab. Fische um die 2 KG gelten als normal, er wird aber auch deutlich größer. Zu Beginn seiner Wachstumsphase wächst der Zander sehr schnell, mit zunehmendem Alter schrumpft der Zuwachs jedoch stark. Stimmen die Gewässerverhältnisse kann der Zander bis zu 16 Jahre alt werden. Aufgrund der starken Konkurrenz und Angler, welche ihn angeln, fangen oder fischen wollen, erreicht er dieses Alter allerdings nur selten.

Aussehen: Beim Zander fallen einem sofort die großen Augen auf. Daraus läßt sich schließen, daß er ein Sichträuber ist. Selbst bei stärkster Dunkelheit kann er im fahlen Mondlicht noch seine Beute ausmachen. Aber auch seine anderen Sinnesorgane wie die Seitenlinie machen ihn zum perfekten Räuber der Nacht. Der Körper vom Zander ist Stromlinienförmig und für schnelle Attacken ausgerichtet. Außerdem besitzt er ein Gebiss, bei dem die Weißfische nichts zu lachen haben. Das Maul ist mit vielen kleinen und Hundsähnlichen Zähnen besetzt.

Zanderangeln ist eine Kunst und erfordert viel Wissen um Köder und Montagen

Verhalten: Die Dämmerung ist die große Zeit der Zander. Oftmals "kocht" jetzt das Wasser förmlich. Die Zander jagen, sodaß an der Wasseroberfläche oftmals die kleinen Weißfische in panischer Angst aus dem Wasser schießen. Diese Phase dauert oft bis in die Nacht hinein. Dann ist der "Spuk" vorbei und die Zander satt. Prinzipiell kann man sagen, daß die Zander eher Grundfische sind, aber wenn die Gegebenheiten stimmen, dann rauben sie auch an der nahen Oberfläche. Lauschen sie einfach, ob an der Wasseroberfläche Wasserschwälle entstehen und bieten sie beim angeln oder fischen dort dann ein Rotauge an.

Maximale Größe: Fische über der 1 Meter Marke sind sehr selten. Es wurden aber schon Exemplare um die 1,20 Meter gefangen. Diese kapitalen Brocken sind dann fast 20 KG schwer. Die normalen Fänge liegen eher so bei 1,5 Kilogramm.

Ausland: Was man selber hat, brauch man nicht im Ausland zu suchen. Auch beim Zander angeln trifft das zu. In unseren trüben Flüssen fühlt sich der Zander besonders wohl und vermehrt sich ausgezeichnet. Wer also Zander fangen, fischen oder angeln möchte, der sollte sein Glück lieber in Deutschland in einem der großen Flüsse wie Elbe, Donau, Rhein oder Main versuchen.

Laichzeit: Die Laichzeit der Zander fällt in die Jahreszeit wo das Wasser sich langsam erwärmt. Das ist im zeitigen Frühjahr der Fall. Also im April oder Mai.

Zander kann man in den meisten Gewässern angeln und fangen

Lebensraum: Der Zander liebt es trüb und dunkel wie es meist in Fließgewässern der Fall ist. Aber auch in Seen ist er anzutreffen, meist aber in geringerer Zahl. Ideal ist es, wenn im Fluß auch noch viele Versteckmöglichkeiten wie Zweige, Äste, Untiefen etc. vorhanden sind. Schlammige Bereiche meidet er häufig, versuchen Sie ihr Glück an Bodenübergängen mit Sand/Mischgrund.

Anfüttern: Früher war man der Meinung das sich Raubfische nicht anfüttern lassen. Neueste Kenntnisse sprechen eine andere Sprache. Auch Zander sind faul und lassen sich einen gedeckten Tisch mit Fischen und Fetzen nicht entgehen. Versuchen Sie einfach mal ihr Glück und füttern Sie 3 Tage vorher an. Neben den Zandern gewöhnen Sie nebenbei auch Aale und Hechte an den Futterplatz.

Köder: Der beste Köder für große Zander ist nach wie vor der Köderfisch. Am Besten nehmen sie kleine schlanke Fische wie Rotauge oder Rotfeder. Aber auch Fischfetzen verfehlen ihre Wirkung nicht. Aktiv fischt man meist mit Twistern oder Gummifischen. Zander beissen sehr gut auf diese Weichplastikköder. Die Farbe variiert je nach Trübung des Gewässers und Wetters. Bei hellem Wetter und klarem Wasser kommen eher etwas dunklere Modelle zum Einsatz, während bei dunklem Wetter und trübem Wasser helle und leuchtende Köder Erfolg versprechen.

Beste Fangzeit: Top Fangzeit ist die Abend und Morgendämmerung sowie die ersten Stunden der Nacht. Tagsüber kann man bei trübem Wasser und Wetter zwar auch mit Fängen rechnen aber die Chancen sind etwas schlechter. Jahreszeitlich gesehen kann man Zander eigentlich über das ganze Jahr fangen, außer in der Schonzeit versteht sich.

Zander sind kraftvolle Sportfische und mögen große Köder

Beste Fangzeit: Top Fangzeit ist die Abend und Morgendämmerung sowie die ersten Stunden der Nacht. Tagsüber kann man bei trübem Wasser und Wetter zwar auch mit Fängen rechnen aber die Chancen sind etwas schlechter. Jahreszeitlich gesehen kann man Zander eigentlich über das ganze Jahr fangen, außer in der Schonzeit versteht sich.

Gerät: Beim Zanderangeln fischt man möglichst fein. Er reagiert sehr empfindlich auf grobes Gerät. Stahlvorfächer haben beim Zanderangeln nichts zu suchen. Die Hauptschnur sollte eine 25er Mono sein. Daran befestigt eine schlanke langgezogene Pose. Die Angelrolle hat mitlere Größe und die Angelrute sollte um die 3 Meter sein mit ca. 20-40 Gramm Wurfgewicht.

Angeltechnik: 3 Angelmethoden kommen zum Einsatz. Das Posenangeln im Mittelwasser oder knapp über Grund und das reine Grundangeln mit Laufblei. Daneben werden Zander häufig beim Spinnangeln mit Gummifisch überlistet. Als hilfreich beim Bootsangeln erweist sich ein Echolot, mit dem sehr gut große Fische erspäht werden können.

Drill: Zander kämpfen vehement und stark, allerdings sind sie nicht besonders ausdauernd. Ein großer Fisch kann aber auch schon die Rute ordentlich durchbiegen. Sofern wenig Hindernisse im Wasser sind, lassen sie den Fisch sich austoben. Ansonsten müssen sie den Drill unter stetigem Zug forcieren, damit er sich nirgendwo festsetzen kann.


Verwertung: Im Restaurant gibt es gelegentlich Zandergerichte. Diese sind meistens ziemlich teuer. Als Angler kann man sich selbst mit diesem excellenten Speisefisch versorgen. Das Fleisch ist fest, mager und von gutem Geschmack. Er eignet sich sehr gut zum braten und kochen. Als Edelfisch hat er sehr wenig Gräten und kann leicht filetiert werden. Vorsicht bei der Zubereitung, der Zander hat viele Zähne, Stacheln oder Dornen und könnte sie leicht verletzen. Tragen sie einfach einen Handschuh und schneiden diese ab.

Zander zu angeln macht einfach Spaß

Zander kommen in Gewässern meistens häufiger vor als Hechte. Somit steigt die Wahrscheinlichkeit einen Räuber zu haken. Größere Zander sind auch relativ ausdauernd und liefern einen heißen Kampf. Wenn es Dunkel ist, erhöht das natürlich noch die Spannung. Es lohnt sich also auf diese Nachträuber zu angeln und fischen. 

Schonzeiten und Mindestmasse für Fische in den Bundesländern
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