Barsch angeln: Köder, Montagen, Infos zum fischen auf Barsche


Barsch Barsche angeln
Allgemeine Beschreibung: Der Barsch oder auch Flußbarsch (Perca fluviatilis) genannt, ist ein im Schwarm lebender Räuber. Kapitale Exemplare sind dagegen Einzelgänger die auch vor Artgenossen nicht halt machen. Bei Anglern und Fischern sind Barsche gleichermaßen beliebt. Er ist beim Angeln ein toller Kämpfer für seine Größe und ein exquisieter Speisefisch.

Name: Barsch (Perca fluviatilis)

Alter und Wachstum: Barsche werden bis zu 15 Jahre alt und erreichen dann Längen um die 50 cm. Wegen der vielen Gefahren und unterschiedlichen Umweltsituationen werden solche Werte aber nur absolut selten erreicht. Hierbei handelt es sich immer um Einzelgänger. Beim Angeln gehen eher Barsche um die 100 - 300 Gramm an den Haken.

Aussehen: Der Barsch ist ein wunderschön gefärbter Fisch mit tollen Farben. In das Auge springen sofort die rötlichen Flossen und der Stachelrücken. Aber auch die schwarzen Querstreifen verhelfen zu einer tollen Optik. Auffallend ist auch das grosse Maul, mit dem der Barsch auch vor größerer Beute nicht zurückschreckt.

Verhalten: Barsche sind Schwarmfische und halten sich immer in der Nähe gleichgroßer Artgenossen auf. Deshalb kann man beim Angeln immer mehrere Fische an gleicher Stelle erwischen. Es sei denn, es ist einer der großen Einzelgänger. Die Standplätze der Barsche sind in der Regel dort wo es Futter gibt. Mischgrund mit Ästen, Baumwurzeln, Schilfkanten etc. sind Vielversprechend und versprechen reiche Beute. Oftmals steht der Barsch knapp über Grund und jagd dort seiner Beute nach.

Der Barsch ist klein aber attackiert beim angeln auch große Köder

Maximale Größe: Mit 50 cm ist ein Barsch schon ausgesprochen Kapital. Das Gewicht liegt dann um die 4-5 Kilogramm. Mit zunehmendem Alter gehen die Barsche allerdings eher in die Breite als in die Länge. Daher sind schwere Exemplare nicht automatisch auch sehr Lang.

Laichzeit: Im zeitigen Frühjahr, also ab April bis Mai, laicht der Barsch unter den ersten wärmenden Sonnenstrahlen ab. Er ist ausgesprochen Fruchtbar, mit ein Grund warum er auch keine Schonzeit hat. Selbst in kleinste Tümpel wird manchmal sein Laich durch Vögel eingebracht, was seiner Verbreitung insgesamt sehr förderlich war. Ähnlich wie bei den Weißfischen können auch Barschbestände verbutten.

Lebensraum: Der Barsch ist so ziemlich in jedem Gewässertyp zu Hause. Ob Fluss, See oder Teich, überall fühlt er sich wohl und kann respektable Größen erreichen. Allerdings sollte das Gewässer nicht zu kalt und nährstoffarm sein. Versteckmöglichkeiten sollten ebenfalls vorhanden sein. An solche Stellen lassen Barsche sich dann auch beim Angeln erwischen.

Anfüttern: Barsche lassen sich eher weniger anfüttern. Natürlich kann man viele Lebendköder wie Maden oder Würmer einwerfen aber ein gezieltes anlocken ist das wohl eher nicht, denn vermutlich werden Weißfische zuerst die Köder entdecken und fressen.

Der Barsch ist ein regelrechter "Gierschlund" beim angeln

Köder: Gute Köder für Barsche ist der Tauwurm. Mit ihm kann man schöne Exemplare fangen und hat nebenbei auch die Möglichkeit viele andere Fische zu erwischen. Auf kapitale Burschen sollte man es mit einem kleinen Köderfisch oder Fetzen probieren. Ansonsten sollte man es beim Spinnangeln mit kleinen Spinnern oder Gummifischen versuchen.

Beste Fangzeit: Barsche kann man das ganze Jahr über angeln. Selbst im tiefsten Winter läßt er sich fangen. Das geht sogar bis zum richtigen Eisangeln, wo man ein Loch in das Eis hackt und direkt daneben fischt. Trotzdem gehen in der wärmeren Jahreszeit mehr Fische an den Haken. Er verbraucht dann einfach mehr Energie und muß entsprechend mehr Beute machen. Ein Ansitz auf Barsch lohnt nur tagsüber, versuchen sie es in der Dämmerung oder bei bewölktem Wetter. Sonne ist dagegen eher schädlich beim angeln auf Barsch.

Angelgerät: Beim Barschangeln kommen Angelruten um die 3 Meter zum Einsatz. Das Wurfgewicht wird eher nicht so hoch gewählt, da man meistens eher mit mittelgroßen Barschen zu tun hat. 30 Gramm reichen hier aus. Bei Gewässern auch mit kapitalen Exemplaren dürfen es ein paar Gramm mehr sein. Kombiniert wird die Rute mit einer mittleren Angelrolle und 25er monofiler Schnur. Evtl. kann auch geflochtene Angelschnur zum Einsatz kommen.

Angeltechnik: Posenangeln ist Eindeutig die beste Methode für das angeln auf Barsche, da man hiermit eine große Wasserfläche absuchen kann. Nur in stark strömenden Gewässern sollte man auf ein Grundblei zurückgreifen. Ebenfalls sehr Erfolgsversprechend ist das Spinnfischen. Die Köder sollten allerdings nicht zu schnell durch das Wasser gezogen werden, vielmehr sollte der Köder seine visuellen Reize zum tragen bringen. Denn Barsche sind in erster Linie Augenjäger.
Verwertung: Barsche sind bei Jung und Alt als Speisefisch sehr beliebt und landen meist als Bratfisch in der Pfanne. Im Fischgeschäft sind sie trotzdem nicht so häufig anzutreffen. Als Angler hat man jedoch den Vorteil direkt an der Quelle zu sitzen. Und der Fang ist noch nicht mal besonders schwierig, meist kann man gleich mit mehreren schönen Fischen nach Hause gehen. Bei der Zubereitung sollte man allerdings Vorsicht walten lassen. Barsch ist sehr stachelig, sodaß man sich leicht an den Flossen oder Kiemendeckeln verletzen kann.

Barsch fischen ist zu jeder Jahreszeit möglich

Er kommt meist zahlreich in Gewässern vor. Aus diesem Grunde kann man immer mit guten Fängen beim angeln rechnen. Außerdem kann man ihm beispielsweise nachstellen, wenn Hecht und Zander Schonzeit haben. Warum nicht mal dem Barsch nachstellen? Das Angeln auf Barsch macht Spaß und er ist gebraten richtig Lecker. 

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Letztes Update am 24 Mai 2018
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