Angeln mit Tauwurm auf Forelle, Aal, Karpfen, Barsch


Tauwurm-Tauwuermer
Allgemeine Beschreibung: Der Tauwurm (Lumbricus terrestris) oder oft auch einfach Regenwurm genannt, ist aufgrund seiner Fängigkeit bei den Anglern sehr beliebt. Mit ihm lassen sich so gut wie alle Süßwasserfische wie Forelle, Karpfen, Aal, Barsch etc. fangen, ausgenommen reine Raubfische wie Hecht oder Zander. Zudem lassen sich Tauwürmer leicht im Angelshop oder auch selbst beschaffen.

Name: Tauwurm (Lumbricus terrestris)

Wachstum und Größe: Alt wird der Tauwurm in der Regel nicht. Es gibt viele Feinde wie Maulwurf, Vögel oder Angler :) die ihm stark zusetzen. Auch wechselnde Umwelteinflüsse wie Hochwasser oder lange Trockenheit dezimieren ihn. Mit 3-4 Jahren gelten Tauwürmer daher schon als alt. Er wird bis zu 25 cm lang und wächst im Vergleich zum Mistwurm eher langsam heran. Nach einem Jahr wird er erst Geschlechtsreif.

Aussehen: Der Tauwurm ist im Kopfbereich eher rötlich und im Schwanzbereich blass eingefärbt. Sein Körper mit dem er sich in den Boden bohrt ist typisch für Würmer und daher spitz und langgestreckt.

Tauwürmer werden beim angeln gern als Angelköder benutzt

Verhalten: Wie jeder Angler weiß, ist der Tauwurm am Besten in der Dunkelheit zu erwischen. Dann verläßt, zumindest mit 3/4 seines Körpers, seine schützende Behausung um auf Nahrungssuche zu gehen. Wer ihn fangen möchte muß allerdings vorsichtig zu Werke gehen, denn Tauwürmer reagieren extrem empfindlich auf die Lichtstrahlen der Taschenlampe. Meist zieht er sich dann blitzschnell in seine Behausung zurück.

Vermehrung: Der Tauwurm ist ein Zwitter und somit Gleichgeschlechtlich. Trotzdem braucht er zur Vermehrung einen Partner. In lauen Sommernächten umschlingen und paaren sich die Tauwümer dann. Anschließend werden dann kleine Eier im Boden abgelegt, aus denen dann nach einiger Zeit die nächste Generation schlüpft. Ein solcher Wurm ist dann nach einem Jahr ebenfalls wieder Geschlechtsreif und das "Spiel" beginnt von Neuem.

Ein Tauwurm ist der Topköder für Aal und Forelle

Lebensraum: Der Tauwurm ist vorwiegend auf weiten Rasenflächen zu finden. Günstig wäre es, wenn in der Umgebung dann auch noch Bäume stehen welche die Würmer mit Laub, Zweigen etc. als Nahrung versorgen. Interessant ist, daß man anhand der Tatsache er in bestimmten Gebieten lebt, dieses als Indikationsfaktor für die Qualität des Bodens steht. Der Wurm trägt nämlich mit seinen Gängen zur Durchlüftung und sein Kot zur Düngung des Bodens bei.

Verwendung als Köder: Tauwurm ist der bevorzugte Köder bei Anglern. Mit ihm läßt sich fast die gesamte Fischpalette wie Forelle, Barsch, Aal, Karpfen, Brassen etc. fangen. Das macht diesen Angelköder so Einzigartig und erfolgreich. Auf den Haken sollte man ihn immer so aufziehen, daß der Fisch den Köder von Vorne schlucken kann. Aale etc. versuchen ihn nämlich meistens vom Kopf her zu schlucken.

Tauwürmer kann sich jeder selber fangen

Köderbesorgung: Wer mit Tauwurm angeln möchte hat keine Schwierigkeiten. Jeder Angelladen verkauft diesen Köder. Angler mit etwas Geschick fangen sich diesen Köder selber. Alles was man braucht ist eine Taschenlampe und einen feuchten Rasen bei Dunkelheit. Ideal ist es, wenn es gerade geregnet hatte, dann kann man die Tauwürmer fast einsammeln. Ansonsten versucht man sie am Kopf zu packen und steten Druck auszuüben bis er nachgibt.


Die Zucht lohnt sich nicht, da er relativ langsam wächst. Lediglich zur Vorratshaltung sollten spezielle Behälter angelegt werden. In diese kommt Mutterboden, Laub und auf die Oberfläche kleine Grassoden. Aufpassen sollte man das die Wand noch genügend hoch ist, da der Tauwurm sonst aus dem Gefäß kriecht.

 

Kaufen (Preis): Leider ist dieser Wurm mitlerweile teuer geworden. Man sollte auf den Kauf nur dann zurückgreifen, wenn man selber keine finden konnte oder einfach keine Zeit zum Suchen hat. Beim Angeln übriggebliebene Würmer sollte man deshalb auch nicht wegwerfen, sondern in einen Wurmvorratsbehälter werfen. Der Preis ist unterschiedlich, in der Regel kosten aber 20 Tauwürmer so um die 2-3 Euro. Es handelt sich dann meistens um den amerikanischen Tauwurm der aber genauso fängig ist.

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