Angeln mit Made/Maden auf Brassen, Rotauge, Forelle


Made-Maden angeln
Allgemeine Beschreibung: Bei der bei Anglern gebräuchliche Made handelt es sich um Larven von Fliegen. Gezüchtet und im Handel angeboten werden verschiedene Madenarten, beispielsweise Fleischmaden oder die deutlich kleineren Pinkies. Mit der Made wird oft geangelt, da sie von fast allen Friedfischen und manchen Raubfischen, wie Brassen, Rotauge, Forelle ... , gerne genommen wird und relativ günstig ist. Zudem bleibt die Made gekühlt lange haltbar.

Name: Made, Fleischmade, Pinkies

Wachstum und Größe: Je nach Fliegenart wird die Made unterschiedlich groß. Im Handel werden meist 2 Größen angeboten. Die großen Fleischmaden und die kleineren Pinkies. Bis zu 2 cm werden die Fleischmaden lang, Pinkies ca. die Hälfte. Nach einer gewissen Zeit wandelt sich die Made zur Puppe (Caster) um. Auch dieser Köder ist für Fische wie Brassen, Rotauge, Forelle etc. sehr attraktiv und Nahrhaft.

Aussehen: Die Made wird für gewöhnlich in Naturfarbe angeboten. Früher gab es auch rote Varianten, welche durch Farbstoffe umgefärbt wurden. Leider waren diese Farbstoffe gesundheitschädlich und so wurden rote Maden verboten, obwohl diese sehr Fängig waren. Wer trotzdem mal einen Versuch wagen möchte, kann auf Lebensmittelfarbe zurückgreifen oder noch besser die Maden mit Rote Beetesaft einfärben. Auf den Haken kommen dann beispielsweise 2 weiße Maden und eine Rote als Farbtupfer. Sehr Verführerisch für große Brassen, Rotauge, Forelle, Rotfeder und andere Friedfische.

Verhalten: An sonnigen Tagen fühlt sich die Made besonders wohl. Jeder Angler kennt das. Man hat ein Päckchen Maden mit zum Angeln und wenn man dann zu Hause ist, hat sich gut die Hälfte schon verpuppt. Hitze beschleunigt diesen Vorgang also. Am Besten lagert man die Maden möglichst kühl im Schatten oder einfach im Kühlschrank. Deutlich kann man dort beobachten, daß die Bewegungsintensität der Maden abnimmt.

Verwendung als Köder: Die Made ist gerade beim Stippen unverzichtbar. Sie hält lange Zeit am Haken aus und kann somit mehrfach verwendet werden. Auch Kombinationen mit Wurm, Caster oder Mais sind einen Versuch wert und locken gerade auch etwas kapitalere Fische. wie Brassen, Rotaugen, Forelle, Schleien etc.  Selbst große Karpfen können der Versuchung manchmal nicht wiederstehen. Angeboten wird die Made meist an der Posenangel knapp über Grund.

Köderbesorgung: So gut wie jeder Angelladen führt Maden mitlerweile. Und das teilweise sogar Literweise, denn oftmals mischen Angler die Maden unter das Anfütterungsmittel. Gerade bei Wettbewerbsfischen wird viel und erfolgreich damit angefüttert. Prinzipiell stehen Fische nämlich immer auf Bewegung und somit kommen ihnen die Maden gerade recht. Im Winter sollte man allerdings vorsichtig mit der Menge hantieren, denn Maden sind sehr nahrhaft und sättigen schnell.

Zucht: Das ist wirklich nicht jedermanns Sache und kann schnell zum großen Ärgernis werden, denn die Geruchsbelästigung einer Madenzucht ist enorm. Nur für Großverbraucher wie Wettbewerbsfischer etc. kann es lohnenswert sein. Allerdings sollte man ein großes Grundstück besitzen. Die Zucht von Maden selbst ist einfach. Hängen sie einen toten Fisch oder ein Stück Fleisch an einen Baum und legen darunter eine Schüssel mit Sägemehl. Es wird nicht lange dauern bis Fliegen die ersten Eier abgelegt haben. Die schlüpfenden Maden fressen sich dann dick und rund und fallen Made für Made in den aufgestellten Behälter.

Fischen mit Made als Angelköder auf Friedfische ist sehr erfolgreich

Kaufen (Preis): Der Preis der Made ist moderat, sodaß sich das jeder Angler leisten kann. Von einer eigenen Züchtung ist dringendst abzuraten. Schon viele mußten ihre Zuchtversuche wegen Nachbarn, Frau etc. abbrechen. Eine kleine Packung Maden bekommt man schon für einen Euro. Bei größeren Mengen bekommt man noch etwas Rabatt. Unser Tipp, probieren sie eine Wurm/Made Kombination aus. Gerade große Brassen, Forellen, Rotaugen und andere Friedfische lieben solche Leckerbissen.

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