Angeln mit Boilies / Boilie auf kapitale Karpfen


Boilies-boilie-angeln
Allgemeine Beschreibung: Boilies sind die besten und vielversprechendsten Köder überhaupt auf Karpfen. Nicht mal die Kartoffel kommt da noch mit. Der Grund hierfür liegt in der Vielfältigkeit von Boilies, es gibt sie in versch. Größen, Farben und Geschmacksrichtungen. Zudem sind Boilies in der Regel steinhart, Weißfische haben kaum eine Chance den Köder abzufressen.

Name: Boilies (der Name kommt aus England, to boil heißt nämlich so viel wie kochen.

Größe der Boilies: In der Herstellung der Boilies hat man völlig freie Hand. Es gibt daher keine wirkliche Standardgröße. Mancher Angler schwört auf Murmelgröße und andere auf Taubeneigröße. In der Regel gilt, je größer die Boilies sind, desto kapitaler die Karpfen, denn nur diese können die harten "Kugeln" knacken.

Aussehen: Die Farbe, Größe und der Geschmack der Boilies sind Variabel. Man sollte ab und an immer mal etwas Anderes versuchen, damit die Karpfen eine bestimmte Sorte Boilie nicht mit Gefahr in Verbindung bringen. Wobei die Farbe grundsätzlich nicht ganz so wichtig ist. Vielmehr dient sie zum Anlocken der Angler im Angelshop. Naturfarbene Boilie fangen genausogut wie Rote, Blaue oder Gelbe. Mit der Form kann man auch experimentieren, versuchen Sie es doch mal mit etwas länglicheren Boilies oder welchen die eher an Pellets erinnern. Am Wichtigsten aber ist die Zusammensetzung vom Boilie in der Herstellung. Karpfen können gut riechen und schmecken und darin liegt das Erfolgsgeheimnis dieses Köders. Er muß einen hohen Nährert haben und gut schmecken.

Boilies sind Proteinbomben für Karpfen

Bestandteile: Natürlich kann man die unterschiedlichsten Varianten von Boilie im Handel kaufen aber diese sind relativ teuer, wenn man auch damit anfüttern möchte. Gute Karpfenangler machen sich ihre Boilies selbst. Alles was man dazu braucht in der Herstellung ist ein Boilieroller und die Zutaten.

Hauptbestandteil: Paniermehl, Weizenmehl, Weißbrot, Sojamehl, Maismehl
Zusätze: Pflanzenöl, viele Eier, Zucker, Sojasauce, Milch
Aromastoffe: Honig, Zimt, Forellenfutter, Backaromen
Farbstoffe: Lebensmittelfarben

Diese Zutaten für Boilies sind bewußt so ausgelegt, daß man alles im Supermarkt um die Ecke bekommt. Dementsprechend ist alles natürlich recht günstig in der Herstellung.

In der Herstellung ist ein Boilie günstig und leicht zu fertigen

Boilies Rezept: Geben Sie Paniermehl, Weizenmehl und etwas Weißbrot in eine Schüssel. Geben Sie nun mehrere Eier (je mehr desto fester wird der Boilie am Ende), etwas Pflanzenöl, Zucker, Sojasauce und Milch hinzu. Lieber erstmal etwas weniger nehmen und dann soweit flüssige Bestandteile hinzugeben bis eine geschmeidige Masse entsteht. Sollte es zu weich und flüssig sein, einfach wieder mit Mehl und Brot strecken. Nun entscheiden wir uns noch für Aroma und Farbstoffe die in geringen Mengen mit untergemischt werden. Am Ende sollte eine geschmeidige und nicht mehr klebrige Masse entstanden sein. Daraus werden nun lange Schlangen geformt und in den Boilieroller gelegt. Durch Auf und Abbewegungen entstehen dann die fertigen Boilies. Natürlich können Sie die Boilie auch per Hand formen, das dauert nur länger. Setzen Sie dann kochendes Wasser auf und legen die Boilies hinein. Nach gewisser Zeit steigen sie nach oben und sind fertig. Jetzt müssen diese nur noch trocknen. Je länger desto härter werden diese.

Weitere Zutaten: Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Probieren Sie doch einfach mal folgende Zusätze wie Hundefutter, Nußmehl, Mückenlarven, Käse etc. bei der Herstellung aus.

Boilies können nur von Karpfen "geknackt" werden

Verwendung als Köder: Boilies werden am Haar angeboten. Das heißt der Köder liegt komplett frei, was aber nicht sonderlich stört. Im Gegenteil, der Karpfen saugt den Köder mit dem Haken ein und hakt sich quasi selber. Früher wurden tatsächlich Menschenhaare benutzt. Heutzutage nimmt man feine Fäden und zieht darauf mit der Ködernadel den Boilie auf. Als Stopper kann zum Beispiel ein Stück Grashalm dienen.

Köderbesorgung: Angler mit dickem Portemonaie können sich in jedem Angelshop eindecken. Das Angebot ist Riesengroß. Boilies werden mitlerweile auch mit einem Dip verfeinert. Das ist eigentlich eine schleimige und sich langsam auflösende Masse in die der Boilie getaucht wird. Den Dip gibt es auch wieder in verschiedenen Aromen, Farben etc. Letztlich gehts aber auch ohne Dip.
Mit selbstgemachtem Boilie angeln und anfüttern ist günstig
Anfüttern: Seine Erfolgschancen kann man mit Anfüttern erheblich steigern. Eine Woche lang jeden Tag mit Boilies anfüttern sollte genügen. Gehen Sie wie folgt in 3 Schritten vor.  

Schrit 1: Neugierig machen. Füttern Sie den Angelplatz mit Paniermehl, Haferflocken und Mais an. Fügen Sie nur wenige Boilie hinzu.

Schritt2: An die Boillies gewöhnen. Ab dem 2ten Tag werden nur noch Boilies zum anfüttern benutzt.

Schritt 3: Am letzten Tag wird die Boiliesmenge reduziert, denn die Karpfen sollen nicht satt sondern hungrig werden. Dann ist der Angelplatz optimal für das Angeln  präpariert.
Kaufen (Preis): Je nach Hersteller sind die Boilies unterschiedlich teuer. Teilweise kann das richtig ins Geld gehen, da man mit diesem Köder ja auch anfüttern sollte. Ein 1 KG Beutel kostet ca. 5-15 Euro. Ein Vorteil ist allerdings, daß sie relativ lange haltbar sind. Auch einfrieren kann man sie Problemlos. Tip: Auftriebsboilies können sie herstellen, indem sie ein paar Styroporkügelchen oder Korkstücke mit in den Teig einkneten. Experimentieren sie selber mal ein wenig mit den kleinen Kugeln. Viel Erfolg.

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