Echolot, Fischfinder, Fishfinder mit Funk und Sonar zum angeln

Vorwort: Der direkte "Draht" zum Fisch. Mit einem Echolot (engl. fishfinder) erhöhen Sie ihre Chancen beim Angeln beträchtlich. Aber ganz ohne Fachkenntnisse ist auch das nicht möglich. Außerdem überschätzen viele Angler die Möglichkeiten eines solchen Geräts, denn Wunder kann ein Echolot nicht vollbringen. Zu Unrecht besitzen Sie den schlechten Ruf, daß mit einem solchen Fischfinder das Angeln ja schließlich keine Kunst mehr sei und man damit die Gewässer leerfischt. Diese Aussage ist allerdings schlicht falsch. Das Echolot gibt nur indirekt Hinweise auf Fische preis, und auch nur wenn man weiß sie entsprechend zu deuten. In der folgenden Beschreibung möchten wir ihnen die Zusammenhänge etwas genauer erklären, damit Sie sich selber ein Bild von der Technik eines Funk und Sonar Fischfinders machen können.

Einsatzzweck: Ein Echolot bietet viele Informationen über das jeweiliege Gewässer an. Praktisch ist auch der Tiefenalarm, denn damit vermeidet man auf Sändbänke aufzulaufen. Wegen dieses Problems allein lohnt sich schon die Anschaffung, denn ein abgebrochener Propeller ist mit Sicherheit teurer als ein Echolot, die mitlerweile schon ab ca. 80 Euro zu bekommen sind. Der Haupteinsatzzweck eines Fischfinders ist aber nach wie vor das Angeln vom Boot. Jeder Profiangler und immer mehr Neueinsteiger sind in Besitz eines solchen Geräts und fangen damit deutlich besser.

Echolot / Fischfinder / Fishfinder sind unentbehrlich beim Fischfang

Echolot-angeln-Fischfinder
Was zeigt ein Echolot/Fischfinder an? Auf welche Art und Weise hilft uns aber nun ein Echolot überhaupt Fische zu finden. Letztlich funktionieren diese Geräte wie damals im 2. Weltkrieg, als Kriegsschiffe versucht haben U-Boote zu finden und zu versenken. Es ist also Militärtechnik, welche nun auf friedliche Weise eingesetzt wird. Das Prinzip bleibt aber gleich, nur das die U-Boote nun Karpfen etc. sind. Über Fischsicheln werden diese im Display eines Echolots direkt angezeigt. Daneben erhalten wir Informationen über die Gewässertiefe, Temperatur, Untergrund und Fischgröße. Hört sich einfach an, ist es prinzipiell auch. Nur leider gibt es oft auch Störsignale, welche man erstmal identifizieren muß. Mit der Zeit und Erfahrung lernt man aber mit einem Funk und Sonar Echolot umzugehen, sodaß tollen Fängen beim angeln nichts mehr im Wege steht.



Vorgehensweise: Es gibt 2 Möglichkeiten das Echolot zu benutzen. Entweder man angelt direkt vom Motorboot oder man Kundschaftet das Gewässer aus, um die besten Angelplätze vom Ufer zu finden. Dieses können zum Beispiel Vertiefungen, warme Bereiche, Hindernisse, Sandbänke (im Meer), Plätze mit vielen Fischsicheln etc. ... sein. Gerade bei großen Gewässern ist ein Fischfinder sehr hilfreich, da es dort auch immer Bereiche gibt, die praktisch Fischleer sind. Angler die zum ersten Mal ein Funk oder Sonar Echolot benutzt haben, sind in der Regel ziemlich begeistert und würden das Gerät nicht mehr missen wollen.

Wie funktioniert ein Funk Echolot? Ein Echolot funktioniert vereinfacht gesagt mit Sonar Technik. Das heißt es werden Kegelförmig über einen Geber Schallwellen ins Wasser abgegeben, die von Hindernissen wie Fischen reflektiert werden. Aus der Zeit wie lange die Wellen unterwegs sind, werden dann Daten wie Tiefe oder Standort der Fische bestimmt. Die Bodenstruktur wird auf gleiche Weise wiedergegeben, sogar die Bodenbeschaffenheit läßt sich deuten. Dabei muß man wissen, daß harter Boden das Echolotsignal stärker reflektiert als weicher Boden. Auf dem Display stellt sich dies durch ein großes Graufeld dar, während es bei weichen Boden nur klein ist, da der weiche Boden das Signal förmlich "verschluckt". Dennoch ist auch bei weichem Boden das Signal immer noch deutlich, man muß also keine Angst haben, daß das Echo vollkommen absorbiert wird. Auch die Tiefe des Gewässers ist in unseren Breitengraden nicht ganz so entscheident, denn selten sind diese über 20 Meter tief. Daher kommt man auch mit den Standardeinstellungen vom 20 Grad Kegelwinkel und einer Frequenz von knapp 200 KHZ (Anzahl Signale pro Sekunde) aus. Meist können Sie diese Werte noch verändern. Eine höhere Frequenz verbessert die Auflösung auf dem Display, hat aber den Nachteil das Wasser nicht so gut zu durchdringen. In flachen Gewässern kann es aber durchaus Sinnvoll sein. Tiefe Meeresgebiete machen eher niedrige Frequenzen notwendig. Auch große Tiefen werden so angezeigt. Allerdings geht eine tiefe Frequenz auf Kosten der Darstellung. Fische könnten einfach unterschlagen werden. Halten Sie sich daher bei der Einstellung von Frequenz und Kegelwinkel an die Gebrauchsanweisung ihres Echolots.

Funk Fischfinder haben viele Funktionen und liefern zum angeln wertvolle Informationen

Die Leistungsanforderungen: Entscheidend für den Kauf eines guten Funk oder Sonar Echolots sind verschiedene Faktoren, die allesamt voneinander abhängig sind und einen "Flaschenhals" bilden können. Ein solches Gerät hat also nur einen so großen Nutzen wie das schwächste Bauteil in der Kette. Was nützt die beste Sendeleistung, wenn die Auflösung des Displays so schlecht ist, daß man kaum etwas erkennen kann. Wichtig für den Kauf eines Fischfinders sind folgende Faktoren:

Qualitätsmarke ( diese Geräte sind Zuverlässiger und besser Verarbeitet)
Gute Sendeleistung (führt zu einer besseren Darstellung der Echosignale)
Hochwertiges Display (hohe Auflösung und gutes Kontrastverhältnis)
Leistungsfähiger Geber
Empfindlicher Empfänger
Einfache und übersichtliche Handhabung

Echolot-angeln-Fischfinder

Einstellungen: An so einem Echolot gibt es mehrere sinvolle Einstellungen. Den Tiefenalarm kann man getrost eingeschaltet lassen und auf die Tiefe, wie weit das Motorboot im Wasser liegt, anpassen. Unter dem Kiel sollte sollte schon noch mindestens 1 Meter Wasser vorhanden sein. Am Wichtigsten aber ist die Fisch ID Anzeige. Anfänger können erste Erfahrungen damit sammeln, Profis stellen diese Einstellung aus, denn dann werden Fische nicht als Fischsymbol dargestellt, sondern als Sichel. Daraus läßt sich am Ehesten die Fischgröße oder sogar Art feststellen. So wirft ein Karpfen zum Beispiel ein anderes Signal als zum Beispiel ein Zander. Eine 100%ige Sicherheit hat man aber nie, zudem sind da auch viel Erfahrungswerte vom Angeln mit dabei.

Benutzungsbeispiele: An den folgenden Beispielen kann man die Wirkungsweise eines Echolots leicht ablesen.

Echolot Störsignale: Jeder Funk Fischfinder ist auch anfällig für Störsignale, welche durch den Propeller, unruhiges Wasser,Temperaturunterschiede (Sprungschicht), Kraut oder Bedienungsfehler entstehen können. An diesem Beispiel können Sie sich die entsprechenden Signale anschauen.

Kaufberatung: Jeder kennt das Problem, daß es viele Anbieter und Modelle gibt. Wonach aber sollte man sich richten und wo kaufen? Nun entscheidend ist natürlich in erster Linie der Geldbeutel, an zweiter Stelle stehen die Punkte die unter den Leistungsanforderungen eines Echolots stehen. Prinzipiell ist ein Farbdisplay oder 3D Anzeige nicht unbedingt nötig, vielmehr ist das auch Geschmackssache. Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, sollte sich seinen Fischfinder im Fachhandel kaufen und vorher erklären lassen. Eine Beratung ist nicht verkehrt und stützt die spätere Kaufentscheidung.

Tipp: Schnäppchenjäger kaufen über Ebay. Dort gibt es auch günstige gebrauchte Echolote. Neuware ist dort ebenfalls deutlich günstiger, allerdings auf kosten der Beratung. Schauen Sie doch selbst einmal, ob dort für Sie etwas dabei ist.

Funk oder Sonar Fischfinder, Echolote oder Fishfinder führen Sie fast mit Garantie zum Fisch.

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Letztes Update am 20 Oktober 2017
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